Über die Dokumentvorlage
Erste Hilfe & Krisenunterstützung 2026/2027 – Bereitschaftsplan, Notfallroutinen & Kontrollprotokoll
Dies ist ein vollständiges Arbeitsschutzpaket für Arbeitgeber, die eine Bereitschaft für Erste Hilfe und Krisenunterstützung planen, dokumentieren und nachverfolgen müssen. Das Paket unterstützt das Unternehmen dabei, von der Risikobewertung und Aufgabenverteilung bis hin zu Notfallroutinen, Kompetenzplanung, Ausrüstungskontrolle, Krisenunterstützung und der Nachbereitung nach schwerwiegenden Vorfällen strukturiert vorzugehen.
Das Vorlagenpaket wurde am 5. Oktober 2026 routinemäßig überprüft, insbesondere anhand der AFS 2023:2 Kap. 4 zu Erster Hilfe und Krisenunterstützung, AFS 2023:12 Kap. 6 zu Sicherheit und Erste-Hilfe-Ausrüstung sowie AFS 2023:1 zur systematischen Arbeitsumweltgestaltung.
Lieferung: 6 separate Dokumente sowohl in Word (DOCX) als auch als PDF – insgesamt 12 Dateien und 12 A4-Seiten pro Formatserie.
Inhalt
- Bereitschaftsplan – Erste Hilfe & Krisenunterstützung – 2 Seiten.
- Notfall- & Einsatzplan – Unfall und Akute Erkrankung – 2 Seiten.
- Krisenunterstützungsplan nach schwerwiegendem Vorfall – 2 Seiten.
- Kontrollprotokoll – Erste Hilfe, Augendusche & Notdusche – 2 Seiten.
- Kompetenz- & Übungsplan – 2 Seiten.
- Detaillierte Benutzeranleitung – 2 Seiten.
Bereitschaft ist an jedem Arbeitsplatz erforderlich
Die AFS 2023:2 verlangt, dass der Arbeitgeber sicherstellt, dass an jedem Arbeitsplatz die Bereitschaft und die Routinen für Erste Hilfe und Krisenunterstützung vorhanden sind, die in Anbetracht der Art, des Umfangs und der besonderen Risiken der Tätigkeit erforderlich sind.
Der Bereitschaftsplan hilft dem Unternehmen bei der Bewertung unter anderem von:
- den besonderen Risiken der Tätigkeit,
- der Anzahl der Beschäftigten und Besucher,
- Schicht-, Nacht- und Alleinarbeit,
- Größe und geografischer Gestaltung des Arbeitsplatzes,
- Entfernung und Eintreffzeit zur medizinischen Versorgung,
- vorübergehenden oder beweglichen Arbeitsplätzen.
Die Arbeitnehmer müssen die Organisation kennen
Es reicht nicht aus, wenn die Routine in einem Ordner abgelegt ist. Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die Arbeitnehmer wissen, wie Erste Hilfe und Krisenunterstützung organisiert sind, und sie fortlaufend mit den Routinen vertraut machen.
Das Paket enthält daher separate Abschnitte für Einführung, Information, Übung und regelmäßige Nachverfolgung.
Ausreichend Personen müssen Erste Hilfe leisten können
Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass ausreichend viele Personen verfügbar sind, die Erste Hilfe leisten können. Ihre Kenntnisse und Fertigkeiten müssen auf dem neuesten Stand gehalten werden.
Es gibt keine feste Zahl, die für alle Arbeitsplätze passt. Die Anzahl muss bewertet werden, basierend auf zum Beispiel:
- dem Risikoniveau der Tätigkeit,
- der Anzahl der Personen vor Ort,
- Schicht- und Nachtarbeit,
- der Größe des Arbeitsplatzes,
- der Entfernung zum Rettungsdienst und medizinischer Versorgung.
Kompetenz- & Übungsplan
Der separate Kompetenzplan hilft dem Arbeitgeber zu dokumentieren:
- welche Personen über Kompetenzen in Erster Hilfe verfügen,
- welche Schichten oder Arbeitsbereiche sie abdecken,
- wann die Schulung durchgeführt wurde,
- wann das Wissen aktualisiert werden muss,
- welche Führungskräfte und Vorgesetzte Kenntnisse in der Krisenunterstützung haben,
- geplante Übungen und Erkenntnisse aus durchgeführten Übungen.
Führungskräfte und Vorgesetzte benötigen Wissen über Krisenunterstützung
Die AFS 2023:2 verlangt, dass Führungskräfte und Vorgesetzte über ausreichende Kenntnisse der Krisenunterstützung verfügen, um die Unterstützung angemessen planen und organisieren zu können.
Krisenunterstützung beinhaltet die psychische und soziale Betreuung nach Unfällen, akuten Krisensituationen und ähnlichen schwerwiegenden Ereignissen. Der Krisenunterstützungsplan des Pakets konzentriert sich auf Organisation, Unterstützung, Nachverfolgung und praktische Maßnahmen – nicht auf medizinische Behandlung.
Krisenunterstützungsplan nach schwerwiegendem Vorfall
Der separate Krisenunterstützungsplan enthält unter anderem:
- akute Sicherheit und Versorgung,
- Bewertung des Bedarfs an unmittelbarer Unterstützung,
- Betriebsarzt oder andere professionelle Unterstützung,
- praktische Unterstützung, Transport und Begleitung,
- Nachverfolgungsplan für Betroffene und Zeugen,
- organisatorische Nachverfolgung dessen, was funktioniert hat und was geändert werden muss.
Notfall- & Einsatzplan für Unfälle und akute Erkrankungen
Ein separater Alarmplan hilft dem Arbeitsplatz, im Voraus festzulegen:
- genaue Adresse, Tor, Etage und bei Bedarf GPS-Koordinaten,
- wer den Notruf 112 absetzt,
- wer Rettungswagen oder Rettungsdienst in Empfang nimmt,
- wo sich die Erste-Hilfe-Ausrüstung befindet,
- wer die verantwortliche Führungskraft informiert,
- wie nachfolgende Krisenunterstützung und Berichterstattung eingeleitet werden.
Das Paket ist bewusst kein medizinisches Behandlungshandbuch. Praktische Erste Hilfe und HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) müssen durch entsprechende Schulungen erlernt werden.
Bereitschaft bei akuter Erkrankung
Der Leitfaden der schwedischen Arbeitsschutzbehörde (Arbetsmiljöverket) hebt auch die Notwendigkeit einer Bereitschaft für akute Erkrankungen hervor, wenn Arbeitnehmer den Arbeitgeber über gesundheitliche Probleme informiert haben, die akute Hilfsmaßnahmen erfordern können.
Die Vorlage enthält daher einen speziellen Bereich, in dem das Unternehmen praktische Maßnahmen dokumentieren kann, ohne mehr medizinische personenbezogene Daten als nötig zu verbreiten.
Erste-Hilfe-Ausrüstung
Die AFS 2023:12 verlangt, dass an allen Arbeitsplätzen Erste-Hilfe-Ausrüstung in ausreichendem Umfang vorhanden ist. Die Ausrüstung muss an die Risiken der Tätigkeit angepasst, ausgeschildert und leicht zugänglich sein.
Das Kontrollprotokoll enthält Felder für Platzierung, Beschilderung, Zugänglichkeit, letzte Kontrolle und beschlossene Maßnahmen.
Sichtbarer Aushang am Arbeitsplatz
An gut sichtbaren Stellen muss Information zu unter anderem Folgendem vorhanden sein:
- wo sich Erste-Hilfe-Ausrüstung befindet,
- welche Personen Erste Hilfe leisten können,
- Telefonnummern von Notrufzentrale und Transport/Taxi,
- Adresse des Arbeitsplatzes,
- Wegbeschreibung und bei Bedarf GPS-Koordinaten.
Das Kontrollprotokoll hat einen speziellen Kontrollabschnitt hierfür.
Notdusche – wenn die Risiken der Tätigkeit dies erfordern
Wo das Risiko des Übergießens mit Stoffen besteht, die die Haut schädigen oder leicht durch die Haut aufgenommen werden können, sowie bei Brandgefahr für Kleidung, Haare oder Bart, kann gemäß AFS 2023:12 eine Notdusche erforderlich sein.
Die Vorlage prüft unter anderem, dass:
- die Notdusche leicht zugänglich ist,
- der Weg dorthin nicht blockiert ist,
- sie auch von einer kriechenden Person ausgelöst werden kann,
- Wassermenge und Wasserqualität ausreichend sind,
- die Kontrolle dokumentiert wird.
Augenspülung – bei Risiko von Augenverletzungen
Wo Partikel oder Stoffe in die Augen gelangen und Verletzungen verursachen können, muss eine leicht zugängliche Augenspüleinrichtung vorhanden sein. Diese sollte normalerweise fest installiert sein, und ergänzende Augenspülflüssigkeit kann in der Nähe des Arbeitsvorgangs erforderlich sein.
Halbjährlich dokumentierte Kontrolle
Die AFS 2023:12 verlangt, dass der Arbeitgeber sicherstellt, dass Notduschen und Augenspüleinrichtungen regelmäßig kontrolliert werden und die Kontrolle mindestens einmal halbjährlich dokumentiert wird. Der Arbeitgeber muss Zugang zur Dokumentation haben.
Das beiliegende Kontrollprotokoll ist genau für diese Nachverfolgung konzipiert.
Defibrillator (AED)
Defibrillatoren werden im Paket als Kontrollpunkt aufgeführt, sofern ein solcher vorhanden ist oder für nötig erachtet wird. Das Paket behauptet nicht, dass jeder Arbeitsplatz grundsätzlich einen Defibrillator haben muss. Der Bedarf sollte auf Basis der Tätigkeit, der Risiken und der lokalen Bereitschaft beurteilt werden.
Lokale Behörden und externe Ressourcen
Bei der Planung der Routinen sollte der Arbeitgeber die lokalen Behörden berücksichtigen und bei Bedarf kontaktieren, die erforderlich sein können, zum Beispiel Notfallmedizin, Rettungsdienst und Sozialdienst.
Der Bereitschaftsplan enthält daher einen Kontaktbereich für lokale Ressourcen, Betriebsmedizin und Transport.
Kontinuierliche Nachverfolgung
Die Bereitschaft ist kein einmaliges Dokument. Die Routinen müssen kontinuierlich nachverfolgt und aktuell gehalten werden.
Eine Überarbeitung sollte insbesondere erfolgen:
- nach Unfällen oder Beinaheunfällen,
- nach Übungen, die Mängel aufzeigen,
- wenn Räumlichkeiten oder Arbeitsprozesse verändert werden,
- wenn Personalausstattung oder Schichtsysteme geändert werden,
- wenn neue Risiken eingeführt werden,
- wenn Kontaktdaten oder verantwortliche Personen sich ändern.
Ergänzt Ihre anderen Arbeitsschutzprodukte
Dieses Produkt konzentriert sich auf die Bereitschaft vor und unmittelbar nach einem akuten Vorfall am Arbeitsplatz. Es ergänzt die separaten Produkte des Vorlagenshops (Mallbutiken) für Beinaheunfall-Bericht/Arbeitsunfall, Gewalt & Drohungen, Alleinarbeit und Chemische Risiken.
Juristisch/regelkonform geprüft für 2026/2027
Die Dokumente wurden am 5. Oktober 2026 überprüft, basierend unter anderem auf:
- AFS 2023:2 Kap. 4 – Erste Hilfe und Krisenunterstützung.
- AFS 2023:12 Kap. 6 §§ 16–21 – Ausrüstung, Beschilderung, Notdusche und Augenspülung.
- AFS 2023:1 – Systematische Arbeitsumweltgestaltung.
- Schwedisches Arbeitsschutzgesetz (1977:1160).
Format und Lieferung
- 6 Dokumente.
- 12 Dateien insgesamt.
- Word (DOCX) + PDF.
- 12 A4-Seiten pro Formatserie.
- Digitales Produkt – keine physische Lieferung.
Häufig gestellte Fragen
Muss jeder Arbeitsplatz eine Bereitschaft für Erste Hilfe haben?
Ja. Die Bereitschaft und die Routinen müssen an die Art, den Umfang und die besonderen Risiken der Tätigkeit angepasst werden.
Wie viele Personen müssen Erste Hilfe leisten können?
Es gibt keine generelle feste Zahl. Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass basierend auf der Tätigkeit und den Risiken ausreichend Personen verfügbar sind.
Muss jeder Arbeitsplatz einen Defibrillator haben?
Das Paket behandelt Defibrillatoren als Bedarfs- und Kontrollpunkt, nicht als generelle gesetzliche Anforderung für alle Arbeitsplätze.
Müssen Augendusche und Notdusche kontrolliert werden?
Ja, wenn solche Ausrüstung gemäß den Anforderungen vorhanden ist, muss sie regelmäßig kontrolliert und die Kontrolle mindestens einmal halbjährlich dokumentiert werden.
Ist ein HLW-Handbuch enthalten?
Nein. Das Paket konzentriert sich auf die Organisation und Dokumentation durch den Arbeitgeber. Praktische HLW und Erste Hilfe müssen durch entsprechende Schulungen erlernt werden.
Wichtig
Die Vorlagen sind allgemeine Unterlagen zur Arbeitsumwelt. Die tatsächliche Bereitschaft muss an die Risiken, die Personalausstattung, die Geografie und die Tätigkeit des Arbeitsplatzes angepasst werden. Bei akuter Gefahr oder akuter Erkrankung sind die Notfallroutine des Unternehmens und der Notruf 112 zu verwenden.
