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Agenturvertrags-Vorlagenpaket 2026/2027 – Word/PDF | Schwedisches Recht

Agenturvertrags-Vorlagenpaket 2026/2027 – Word/PDF | Schwedisches Recht

Dateiformat
DOCX, PDF
Dokumentensprache
Schwedisch
Anzahl der Dateien
3

Digitaler Download. Es wird kein physisches Produkt versendet.

Normaler Preis 199 SEK
Normaler Preis Verkaufspreis 199 SEK
Sale Ausverkauft
Inkl. Steuern.
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Über die Dokumentvorlage

Handelsvertretervertrags-Vorlagenpaket 2026/2027 – vollständiger Handelsvertretervertrag in Word und PDF

Dies ist ein umfassender und professioneller Handelsvertretervertrag nach schwedischem Recht. Das Vorlagenpaket wurde für Unternehmen entwickelt, die Waren durch einen selbstständigen Handelsvertreter vertreiben und klare Regeln unter anderem zu Provision, Gebiet, Kundenkreis, Exklusivität, Vertretungsmacht, Marketing, Kündigung, Ausgleichsanspruch und Wettbewerbsverboten benötigen.

Das Paket wurde zum 4. Oktober 2026 rechtlich nach geltendem schwedischem Recht geprüft und als professionelle Arbeitsgrundlage für 2026/2027 konzipiert. Es enthält sowohl eine vollständige schwedische Fassung als auch eine englischsprachige Version des Sales Agency Agreement (an das schwedische Recht angepasst) sowie eine separate, detaillierte Bedienungsanleitung.

Lieferumfang: 3 Dokumente in Word (DOCX) und PDF – insgesamt 6 Dateien und 46 professionell gestaltete A4-Seiten. Digitaler Download. Es wird kein physisches Produkt versandt.

Das ist enthalten

  • Handelsvertretervertrag 2026/2027 – schwedische Fassung, 21 Seiten mit 28 Vertragsabschnitten und 14 Anhängen.
  • Sales Agency Agreement 2026/2027 – Englisch / schwedisches Recht, 21 Seiten mit entsprechender Regelung und 14 Schedules.
  • Detaillierte Bedienungsanleitung, 4 Seiten mit Schritt-für-Schritt-Anweisungen, juristischen Erläuterungen, häufigen Fallstricken und einer Checkliste für die Unterzeichnung.

Wann eignet sich ein Handelsvertretervertrag?

Die Vorlage ist für einen Handelsvertreter bestimmt, der selbstständig und dauerhaft für einen Unternehmer Geschäfte vermittelt oder in dessen Namen abschließt, die den Verkauf oder Ankauf von Waren betreffen. Der Vertreter kann zum Beispiel den Markt bearbeiten, Kunden kontaktieren, Aufträge oder Angebote entgegennehmen und – nur bei Vorliegen einer besonderen Vollmacht – Verträge im Namen des Unternehmers abschließen.

Es ist wichtig, die Handelsvertretung von anderen Modellen zu unterscheiden. Ein Wiederverkäufer oder Distributor kauft Waren normalerweise im eigenen Namen und verkauft sie auf eigenes Risiko weiter, während ein Handelsvertreter für Rechnung des Unternehmers handelt und in der Regel Provision erhält. Für reine Dienstleistungsvermittlung, Beratungsaufträge, Franchise oder Wiederverkauf sollten andere Vertragsmuster verwendet werden.

Gestaltet auf Basis des schwedischen Handelsvertretergesetzes (1991:351)

Das Vorlagenpaket basiert auf den zentralen Bestimmungen des schwedischen Handelsvertretergesetzes (lag (1991:351) om handelsagentur). Viele dieser Regeln gewähren dem Vertreter einen Schutz, der nicht zu seinem Nachteil abbedungen werden darf. Daher enthält das Muster keine vereinfachten Standardklauseln, die Gefahr laufen, ungültig zu sein.

Der Vertrag behandelt unter anderem die Treuepflichten von Vertreter und Unternehmer, Provision während und nach der Vertragslaufzeit, Provisionsabrechnung und Kontrollunterlagen, die Vertretungsmacht, Kündigungsfristen, fristlose Kündigung, Ausgleichsansprüche, Schadensersatz und Wettbewerbsverbote.

28 Vertragsabschnitte

Der schwedische Hauptvertrag enthält unter anderem:

  • Parteien und Hintergrund,
  • Definitionen,
  • Ernennung und Umfang des Auftrags,
  • geografisches Gebiet und Kundenkreis,
  • exklusive oder nicht-exklusive Vertretung,
  • Pflichten und Treuepflicht des Vertreters,
  • Pflichten des Unternehmers,
  • Vertretungsmacht des Vertreters gegenüber Kunden,
  • Preise, Rabatte und kommerzielle Bedingungen,
  • Provision und sonstige Vergütung,
  • Anspruchsentstehung, Zahlung und Provisionsabrechnung,
  • Kosten, Reisen und Repräsentation,
  • Marketing und geistiges Eigentum,
  • DSGVO und Informationssicherheit,
  • Vertraulichkeit und Geschäftsgeheimnisse,
  • Antikorruption, Sanktionen und Compliance,
  • Versicherung und Haftung,
  • Vertragslaufzeit,
  • ordentliche Kündigung,
  • fristlose Kündigung,
  • Ausgleichsanspruch,
  • Provision nach Vertragsende,
  • Wettbewerb und Tätigkeit nach Vertragsende,
  • Übergabe,
  • Schadensersatz und Haftungsbeschränkung,
  • höhere Gewalt,
  • Mitteilungen und Abtretung,
  • anwendbares Recht und Streitbeilegung.

14 praktische Anhänge

Um den Vertrag anpassungsfähig zu machen, sind vierzehn separate Anhänge/Schedules direkt im Dokument enthalten:

  1. Waren und Produktgruppen
  2. Gebiet, Kundenkreis und Exklusivität
  3. Provision und Vergütung
  4. Kosten- und Marketingbudget
  5. Berichterstattung und KPI
  6. Vertretungsmacht-Matrix
  7. Vertragslaufzeit und Kündigung
  8. Optionale Wettbewerbsklausel für die Zeit nach Vertragsende
  9. Verantwortlichkeitsmatrix
  10. Kontakt- und Mitteilungsdaten
  11. Streitbeilegung
  12. Personenbezogene Daten und Systeme
  13. Marken- und Marketingrichtlinien
  14. Compliance-Checkliste

Provision – mehr als nur ein Prozentsatz

Der Provisionsabschnitt ist einer der wichtigsten Teile eines Handelsvertretervertrags. Anhang 3 ermöglicht die Angabe von Standardprovision, Berechnungsgrundlage, Währung, Zahlungsfrequenz, Behandlung von Retouren und Gutschriften, Nachprovision sowie Bonus- oder Provisionsstaffeln.

Die Vorlage erinnert ausdrücklich daran, dass das Provisionsmodell in Verbindung mit den geltenden Regeln des Handelsvertretergesetzes genutzt werden muss. Sie enthält daher Bestimmungen zu Provisionsabrechnung, Ausgleich und dem Recht des Vertreters auf notwendige Kontrollunterlagen.

Provision nach Beendigung des Vertrages

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass der Provisionsanspruch automatisch mit dem Tag endet, an dem der Handelsvertretervertrag ausläuft. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Vertreter Anspruch auf Provision auch für Geschäfte haben, die nach Ende des Auftrags abgeschlossen werden, etwa wenn das Geschäft im Wesentlichen durch die Arbeit des Vertreters während der Vertragslaufzeit zustande gekommen ist und innerhalb einer angemessenen Frist danach abgeschlossen wird.

Die Vorlage enthält daher eine separate Bestimmung zur Nachprovision und weist die Parteien an, die Endabrechnung auch nach Ende des Vertrages fortzusetzen, sofern die gesetzlichen Bestimmungen anwendbar sind.

Vertretungsmacht-Matrix – wer darf den Unternehmer binden?

Der Vertreter darf nicht automatisch Verträge im Namen des Unternehmers abschließen. Deshalb enthält das Paket eine spezielle Matrix, in der die Parteien klar angeben können, ob der Vertreter befugt ist:

  • Aufträge oder Angebote entgegenzunehmen,
  • Verträge im Namen des Unternehmers abzuschließen,
  • Rabatte innerhalb eines bestimmten Rahmens zu gewähren,
  • Zahlungen entgegenzunehmen,
  • Reklamationen anzuerkennen oder Vergleiche zu schließen.

Dies verringert das Risiko, dass der Vertreter Zusagen macht oder Änderungen vornimmt, die den Unternehmer nicht binden sollten.

Exklusivität und House Accounts

Anhang 2 ermöglicht die Wahl zwischen nicht-exklusiver Vertretung, geografischer Exklusivität oder Exklusivität für einen bestimmten Kundenkreis. Dort können die Parteien auch ausgenommene Kunden, zentrale Konzernverträge, E-Commerce-Kanäle und sogenannte House Accounts definieren.

Es ist besonders wichtig, dass Exklusivität und Provisionsmodell aufeinander abgestimmt sind, damit klar ist, welche Geschäfte auch dann provisionspflichtig sind, wenn die Bestellung direkt beim Unternehmer eingeht.

Kündigung – angepasst an die gesetzlichen Mindestvorschriften

Für einen unbefristeten Vertrag beträgt die gesetzliche Mindestkündigungsfrist normalerweise einen Monat im ersten Vertragsjahr und erhöht sich danach um einen Monat für jedes begonnene Vertragsjahr, bis auf sechs Monate. Die Parteien können nicht frei eine kürzere Kündigungsfrist zum Nachteil des Vertreters vereinbaren.

Die Vorlage enthält daher keine fehlerhafte Standardregel wie z. B. „30 Tage Kündigungsfrist“, ungeachtet der Dauer der Vertretung. Anhang 7 hilft den Parteien, die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist unter Berücksichtigung der konkreten Beziehung festzulegen.

Ausgleichsanspruch – besonders wichtig bei Handelsvertretungen

Wenn ein Handelsvertretervertrag endet, kann der Vertreter unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf einen Ausgleichsanspruch haben. Dies kann beispielsweise relevant werden, wenn der Vertreter dem Unternehmer neue Kunden zugeführt oder die Geschäftsbeziehungen zu bestehenden Kunden wesentlich erweitert hat und der Unternehmer daraus weiterhin erhebliche Vorteile zieht.

Der Vertrag versucht daher nicht, den Ausgleichsanspruch im Voraus auszuschließen. Stattdessen enthält die Vorlage eine klare Klausel, dass die zwingenden Rechte des Vertreters zu respektieren sind und ein etwaiger Anspruch nach geltendem Recht beurteilt wird.

Wettbewerbsverbot nach Ende der Vertretung

Anhang 8 enthält ein optionales Wettbewerbsverbot. Dieses ist nicht automatisch aktiviert. Wenn die Parteien eine solche Klausel nutzen wollen, muss sie an die gesetzlichen Anforderungen angepasst werden.

Ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot muss unter anderem schriftlich erfolgen, sich auf das dem Vertreter zugewiesene Gebiet oder den Kundenkreis beziehen und auf die Warenarten begrenzt sein, für die die Vertretung gilt. Laut Gesetz kann es den Vertreter nicht länger als zwei Jahre nach Ende des Handelsvertretervertrags binden.

DSGVO, CRM und Kundenregister

Handelsvertreterverträge beinhalten oft die Verarbeitung von Kontaktpersonen, Kundenregistern, CRM-Daten, Leadlisten und Verkaufshistorien. Anhang 12 hilft den Parteien zu dokumentieren, welche Systeme und personenbezogenen Daten genutzt werden, welche Rolle die jeweilige Partei einnimmt, welchen Zweck die Verarbeitung hat und welche Maßnahmen erforderlich sind.

Falls der Vertreter personenbezogene Daten ausschließlich im Auftrag des Unternehmers verarbeitet, kann ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag erforderlich sein. Die Vorlage erinnert deshalb ausdrücklich daran, dass diese Frage zu prüfen ist.

Englisches Sales Agency Agreement nach schwedischem Recht

Die englische Fassung ist ein vollständiges Sales Agency Agreement in englischer Sprache mit derselben Struktur und 14 Schedules. Sie ist für Beziehungen vorgesehen, in denen schwedisches Recht angewendet werden soll, aber z. B. der Vertreter, der Konzern des Unternehmers, Eigentümer oder Berater in englischer Sprache arbeiten.

Das englische Muster ist also kein Muster nach britischem oder US-amerikanischem Recht, sondern eine englischsprachige Fassung, angepasst an schwedisches Recht.

Detaillierte Bedienungsanleitung enthalten

Die Anleitung erklärt Schritt für Schritt, wie der Vertrag auszufüllen ist und wann die verschiedenen Anhänge zu verwenden sind. Sie behandelt insbesondere:

  • den Unterschied zwischen Handelsvertreter und Wiederverkäufer,
  • wie Gebiet und Exklusivität zu definieren sind,
  • wie die Vertretungsmacht des Vertreters abzugrenzen ist,
  • wie das Provisionsmodell auszufüllen ist,
  • Nachprovision,
  • Kündigungsfrist,
  • Ausgleichsanspruch,
  • Wettbewerbsverbot,
  • DSGVO und CRM,
  • Endkontrolle vor der Unterzeichnung.

Geprüft für 2026/2027

Die juristische Prüfung ist auf den 4. Oktober 2026 datiert. Die Dokumente wurden unter anderem gegen das schwedische Handelsvertretergesetz (1991:351), das schwedische Vertragsgesetz (1915:218), die EU-Handelsvertreterrichtlinie 86/653/EWG, die DSGVO und das schwedische ergänzende Datenschutzrecht sowie relevante Regeln zu Geschäftsgeheimnissen, Marketing und Wettbewerb geprüft.

Die Bezeichnung 2026/2027 bedeutet, dass die Dokumente für die Verwendung in diesen Jahren auf Basis der zum Prüfungsdatum geltenden Rechtslage erstellt wurden. Bei künftigen Gesetzesänderungen ist das Dokument stets gegen die neue Rechtslage zu prüfen.

Für wen eignet sich das Paket?

  • schwedische Hersteller und Großhändler, die Handelsvertreter einsetzen,
  • Importeure und Markeninhaber,
  • Unternehmen, die einen Vertreter für eine bestimmte Region oder Kundengruppe etablieren wollen,
  • schwedische Unternehmer mit ausländischem Vertreter, wenn schwedisches Recht vereinbart ist,
  • Vertreter, die ihre Provision, ihren Kundenkreis und ihre Rechte klar dokumentieren möchten,
  • Berater und Unternehmer, die einen strukturierten Handelsvertretervertrag benötigen.

Format und Lieferung

3 Dokumente • 6 Dateien • 46 Seiten • 14 Anhänge/Schedules

  • Word (DOCX) – vollständig editierbar mit klaren Ausfüllfeldern und Tabellen.
  • PDF – zur Referenz, zum Ausdrucken und zur Kontrolle des vorgesehenen Layouts.
  • Digitale Lieferung – die Dateien werden sofort nach dem Kauf geliefert. Es wird kein physisches Produkt versandt.

Wichtig

Das Vorlagenpaket ist eine professionelle, allgemeine Vertragsgrundlage und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Internationale Vertretungen, regulierte Produkte, große exklusive Gebiete, umfassende Vollmachten, komplexe Provisionsmodelle, laufende Kündigungsstreitigkeiten oder die Berechnung von Ausgleichsansprüchen sollten besonders von einem qualifizierten Berater beurteilt werden.